Call for Papers

Modulare Softwarearchitekturen ( Vortrag )

Referent: Martin Eisenmann , Helbling Technik GmbH
Vortragsreihe: Architektur&Prozess
Zeit: 09. Dezember 11:00
Co-Referenten: Co-Referent: Dr. Klaus Neumaier Dr. Klaus Neumaier beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Softwareentwicklung, vor allem im Bereich Bildverarbeitung und Messtechnik. Dabei war er bei einem Industrieunternehmen als Softwareentwickler, Projekt- und Fachgruppenleiter tätig. Als Entwicklungsleiter bei Helbling Technik ist er für die effiziente Abwicklung von Elektronik-Projekten mit einem hohen embedded Softwareanteil verantwortlich.

Zielgruppe

Entwicklung, Management, Fortgeschrittene

Themenbereiche

Test & Qualitätssicherung, Software Engineering Management, anderes Themengebiet

Kurzfassung

Fragt man Softwareentwickler nach den wichtigsten Eigenschaften einer Softwarearchitektur, so erhält man meist die gleichen Antworten: technische Tragfähigkeit, Wartbarkeit, Flexibilität bezüglich Weiterentwicklung. Aus unserer Sicht kommen aber immer mehr Themen in den Fokus, die durch eine gelungene SW-Architektur wesentlich unterstützt werden können. Die richtige Architektur hat einen signifikant Einfluss, um in einem Softwareprojekt den geforderten Leistungsumfang bei hoher Qualität und zu niedrigen Kosten zu erreichen. Zusätzlich sollten die Projekte in möglichst kurzer Laufzeit umgesetzt werden. Durch einen Ansatz, der auf extreme Modularisierung fokussiert, können diese Ziele deutlich schneller erreicht werden. Dabei ergeben sich aber auch weitere wesentliche Vorteile, die anhand von Beispielen dargestellt werden sollen.

Nutzen und Besonderheiten

Durch das gezeigte Architekturprinzip wird dargestellt wie mittels eines modularen Architekturkonzepts in Verbindung mit schmalen, zentralen Daten- und Kommunikationswegen signifikante Verbesserungen der Testbarkeit und damit der Qualität der Software erreicht werden kann. Die konsequente Modularisierung führt auch zu einer schmalen Treiberschicht, die einfach austauschbar ist. Dadurch erhält man eine große Unabhängigkeit vom verwendeten Mikrocontroller. Ein weiterer Vorteil ergibt sich bei der Reduzierung der Projektkosten, z.B. für die Ausbildung der Mitarbeiter und die Wiederverwendung bekannter Architekturprinzipien. Da die Module ohne wesentliche Reibungsverluste auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden können ist auch eine Verkürzung der Projektlaufzeiten realisierbar.

Über den Referenten

Martin Eisenmann ist seit mehr als 20 Jahren in der Software- und Geräteentwicklung im Bereich Medizintechnik tätig. In seinen unterschiedlichen Aufgaben als Softwareentwickler, Projektleiter und Entwicklungsleiter kennt er die Vorteile einer tragfähigen SW-Architektur für embedded Software aus der Praxis. Als Entwicklungsleiter beim Technologiedienstleister Helbling Technik steht für ihn neben diesem fachlichen Aspekt die Themen Projektkosten und Mitarbeiterausbildung im Fokus.