Call for Papers

Logische Ausführungszeit ( Vortrag )

Einführung und Verwendung im Automotive-Umfeld

Referent: Dr. Martin Alfranseder, Continental Automotive GmbH
Vortragsreihe: RT I
Zeit: 05.12.18 11:45-12:25
Co-Referenten: Als Co-Autoren sind Stefan Kuntz (Head of Software Architecture, Powertrain Engine Systems) und Dr. Martin Kardos (Software Architect, Powertrain Engine Systems) an dem Beitrag beteiligt.

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Analyse & Design, Implementierung, Echtzeit/RTOS

Schwerpunkt

Technologie

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Das Aufkommen von Domänensteuergeräten, neue Netzwerktechnologien und Fahrzeugtopologien sowie die damit einhergehende Steigerung der Verteilung von Funktionalitäten resultieren in neuen Wirkketten. Diese Wirkketten greifen mittlerweile über Kern- und Steuergerätegrenzen hinaus. Gerade im Automotive-Umfeld ist es wichtig, sich auf das temporale Verhalten dieser Systeme verlassen zu können. Die logische Ausführungszeit ist eine Möglichkeit, die Einführung solch neuer Technologien zu meistern und das deterministische Verhalten von Systemen zu gewährleisten. Unser Beitrag gibt einen Überblick über die Idee der Logischen Ausführungszeit. Es werden Projekte aus der Praxis vorgestellt, in denen das Konzept der logischen Ausführungszeit im Hause Continental auf unterschiedliche Weise umgesetzt wurde und eingesetzt wird. Ein weiterer Aspekt ist die formale Beschreibung der logischen Ausführungszeit mit Hilfe von AUTOSAR.

Gliederung

- Begriffsklärung und Motivation
- Vorstellung Projekt 1: "LET light" in einem Antriebssteuergerät
- Vorstellung Projekt 2): LET in einem Antriebssteuergerät
- Video: LET im Motorsteuergerät
- Standardisierung in AUTOSAR
- Zusammenfassung/Ausblick

Nutzen und Besonderheiten

Die Teilnehmer bekommen einen Einblick in das Konzept der Logischen Ausführungszeit. Ihnen wird ein Überblick vermittelt, in welchen Abstufungen und mit welchen Mitteln das Konzept in der Praxis umgesetzt werden kann. Ebenfalls werden Hindernisse und Einschränkungen in der praktischen Umsetzung erläutert. Abgerundet wird der Vortrag durch die Vermittlung, wie die Logische Ausführung mit AUTOSAR Mitteln beschrieben werden kann.

Über den Referenten

Dr. Martin Alfranseder war ab 2015 als Software Project Architect bei Continental tätig. Er ist seit 2017 Mitarbeiter der Software Architektur in der Business Unit Engine Systems. Seine Hauptaufgaben betreffen die dynamischen Aspekte der Software Architektur, wie Multicore Scheduling und Datenkonsistenz oder Sequencing von Funktionen auf Steuergeräten. Ebenso die formale Beschreibung und automatisierte Verarbeitung von dynamischen Anforderungen, auch der Austausch von Kundensoftware.