Call for Papers

42 Jahre Software Komplexitätsmetriken - Was stoppt uns? ( Vortrag )

Software Komplexitätsmetriken effektiv einsetzen

Referent: Dipl.-Ing. Thomas Grundler, Robert Bosch GmbH
Vortragsreihe: Test & Qualität 2
Zeit: 06.12.18 15:35-16:15
Co-Referenten: Hendrik Post (Robert Bosch GmbH) Jochen Quante (Robert Bosch GmbH) Sadi Yigit (Robert Bosch GmbH)

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Analyse & Design, Implementierung, Test & Qualitätssicherung, Software Engineering Management

Schwerpunkt

Methode

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

McCabe führte 1976 die zyklomatische Komplexität ein. 42 Jahre später analysieren wir wo die Automotive SW Entwicklung bzgl. dieser und anderer SW Komplexitätsmetriken steht. Basierend auf der Bestandsaufnahme, analysieren wir was die wesentlichen Erfolgs- und Misserfolgskriterien für die Effektivität der Metriken in einer Organisation sind. Anhand der Kriterien leiten wir ab, welchen Weg Bosch im Automotive Bereich einschlägt, um das Thema erfolgreich zu etablieren. Folglich geben wir einen Vorschlag an die Hand, um im Zoo der Metriken, die richtigen für die eigene Organisation zu finden und zu skalieren.

Gliederung

- Motivation: Was nehme ich aus dem Vortrag mit?
- Eine kurze Geschichte der SW Komplexitätsmetriken
- Wo stehen wir heute: Zahlen aus der Automotive SW Entwicklung
- Bewertung des aktuellen Zustands: was ist der Nutzen heute und warum ist der Nutzen nicht dort wo er sein könnte?
- Was lernen wir aus vorangegangenen Initiativen bei Bosch?
- Wie ist unser Vorgehen heute?
- Zu welchem Ergebnis kommen wir damit, d.h. welche Metriken setzen wir wie ein?
- Abschluss: Wo stehen wir in weiteren 42 Jahren? Und was nehme ich mit?

Nutzen und Besonderheiten

Das Thema SW Komplexitätsmetriken hat zwar nichts von seiner Bedeutung verloren, aber anhand der fehlenden offenen Diskussion über Nutzen, Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren zeichnet sich kein klares Bild ab, um die Auswirkungen auf eine echte Entwicklungsorganisation verstehen und bewerten zu können. Werkzeuge und Metriken sind da - was fehlt ist die Erkenntnis wie man mit dieser Werkzeugkiste effektiven Mehrwert schafft. Anhand von echten Daten, Erfahrungen werden Lösungsvorschläge abgeleitet und erklärt welche Konsequenzen innerhalb von Bosch Automotive gezogen wurden. Hier können die Teilnehmer Erfahrungen, konkrete Vorschläge für ein Metrik Portfolio, sowie die Chance auf eine offene Diskussion mitnehmen.

Über den Referenten

20 Jahre Erfahrung in Software-Entwicklung in Embedded Systems (Mobilfunk und Automobilbereich) Experte für Software Analyse und Software Wartung Verantwortlich für das Thema "Komplexitätsmessung und Komplexitätsreduktion" der klassischen Motorsteuerungs-Software des Geschäftsbereichs "Powertrain Solutions" der Robert Bosch GmbH