Call for Papers

Verbesserung des Sicherheitsnachweises durch Induktion ( Vortrag )

Kann ein Denkbegriff aus dem 16. Jahrhundert nützlich sein?

Referent: Chris Hobbs, QNX Software Systems
Vortragsreihe: Safety II
Zeit: 06.12.18 16:45-17:25
Co-Referenten: Keine

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Analyse & Design

Schwerpunkt

Technologie

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Die Sicherheitsnormen (ISO 26262, IEC 61508, usw.) verlangen die Erstellung eines Sicherheitsnachweises. Verschiedene Forscher haben herausgefunden, dass eine solche Aufgabe oft zu Confirmation Bias (dt. Bestätigungsfehler) führt. Dieser Vortrag beschreibt eine praktische Anwendung der eliminativen Induktion, um das Phänomen des Confirmation Bias positiv auszunutzen. Während einer kürzlich erfolgten ISO 26262/ISO 61508 Zertifizierung hat dieses Vorgehen mehrere Sicherheitslücken aufgedeckt, die man vorher nicht bemerkt hatte.

Gliederung

- wie haben wir früher den Sicherheitsnachweis erstellt?
- wie einfach war es, die eliminative Induktion dafür hinzu zu ziehen?
- was hat der neue Ansatz aufgedeckt, das wir vorher nicht bemerkt hatten?
- wieviel Zeit und Mühe hat es gekostet, im Vergleich zur vorigen Methode?

Nutzen und Besonderheiten

Durch diese Methode kann ein Sicherheitsingineur mit weniger Aufwand einen besseren Sicherheitsnachweis erstellen. Dieser Vortrag beschreibt eine reale Zertifizierung, die wir mit der vorgeschlagenen Methode durchgeführt haben --- es ist kein akademischer Vorschlag.

Über den Referenten

Kompetenz mit functionale Sicherheit (IEC 61508, ISO 26262, usw). Ich habe 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 bei ESE ein Papier vorgelegt.