Call for Papers

Behaviour-Driven Testing & automatische Unit-Test-Generierung ( Vortrag )

Mehr Effizienz im Testen

Referent: Johannes Bergsmann, Software Quality Lab GmbH
Vortragsreihe: Test & Qualität 1
Zeit: 06.12.18 11:45-12:25

Zielgruppe

Entwicklung

Themenbereiche

Test & Qualitätssicherung

Schwerpunkt

Methode

Voraussetzungen

Expertenwissen

Kurzfassung

In vielen Entwicklungsorganisationen existiert eine Lücke zwischen der Fachabteilung und der Testautomatisierung. Der Fachbereich spezifiziert Tests oft funktional. Es fehlen hier oft Details zum Verhalten. Umgekehrt wird die Implementierung der automatischen Tests durch den Fachtester oft mangels Entwickler-Knowhow nicht verstanden. Sehr oft werden auch zu wenige Tests spezifiziert und automatisiert und die erreichte Testabdeckung ist in manchen Fällen sogar fahrlässig gering. BDT (Behavior Driven Testing) ist eine Technik aus dem agilen Entwicklungsumfeld, die genau diese Lücke zwischen Fachtester und Automatisierer schließt. Als Ergänzung zu einem strukturierten Testautomatisierungsansatz (wie z.B. BDT) ist es oft zusätzlich noch sinnvoll, die Testlücken automatisch durch generierte Unit-Tests abzudecken. Der zweite Teil des Vortrags gibt daher einen Ausblick auf die Möglichkeiten der automatischen Testgenerierung als Ergänzung zu manuell erstellten Testfällen.

Gliederung

* Motivation
* Test-Driven Development als Vorstufe zu BDT
* Behaviour-Driven Development (BDD) bzw. BDT
* Beispielumsetzung eines BDD-Ansatzes in einem Testmanagement-Tool
* Automatische Unit-Test-Generierung
* Zusammenfassung

Nutzen und Besonderheiten

Durch eine gemeinsam verwendete „Sprache“ und Toolbasis können Fachtester und Testautomatisierer auf Basis einer einheitlichen Spezifikation eng zusammenarbeiten und die Verknüpfung zwischen Testfällen und automatisiertem Code bleibt permanent bestehen. Auch die Wartung der Testfälle wird dadurch wesentlich vereinfacht. Der Zuhörer nimmt von dem Vortrag Iden mit, wie der Testprozess und die Tool-Landschaft im Testen effizienter gestaltet werden können und wie neue, oft bestehende Testlücken, die mangels Zeit oft nicht ausgefüllt werden, durch automatische Testgenerierung ergänzt werden können.

Über den Referenten

- über 25 Jahre Erfahrung in der SW-Entwicklung, über 150 SW-Projekte sowohl klassisch als auch agil - Schwerpunkte im Bereich Requirements-Engineering, Risikomanagement, Metriken und Software-Prozesse - Vorträge auf vielen Konferenzen - Viele Schulungen - Lektor an der FH Hagenberg und Linz - Gerichtlich beeideter Sachverständiger - Vizepräsident des Austrian Testing Boards - Autor des ersten deutschsprachigen Buches zum Thema „Requirements Engineering für die agile Software-Entwicklung“